Golfanlage in Schotten

1) GOLFANLAGE IN SCHOTTEN AKTUELL
Wieder das alte Spiel. aus dem Vorstand des Golfclub wurde ein Mitglied vom Betreiber der Anlage mit HAUSVERBOT und PLATZVERBOT belegt ! Nähere Einzelheiten Golfplatzbetriebsgesellschaft Tel. 0171 2826900.

2) GOLFANLAGE IN SCHOTTEN AKTUELL
Höhe Sicherheitsmängel der Golfanlage an öffentlichen Wegen und Straßen können zu schweren Unfällen führen; keine Sicherheitszäune oder Bewuchs an den Golfbahnen neben Wegen und Straßen.  !  Nähere Einzelheiten Tel. 0171 2826900


Golfclub Schotten im Naturpark hoher Vogelsberg

Turbulente Sitzung beim Golfclub Eschenrod
(Quelle: Kreis-Anzeiger 21. Sept. 1999 Seite 15)
Mitgliederversammlung wählte neuen Vorstand Spielführer Werner Kroh erhob massive Vorwürfe gegen Jürgen Reichert.
Eschenrod. Die Mitglieder des Golfclubs Eschenrod betrieben Vergangenheitsbewältigung ganz eigener Art und zogen einen Schlussstrich unter die jüngsten Querelen. Dies war das Resultat einer manchmal turbulenten Versammlung im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus. Bereits zu Beginn der Veranstaltung wurden die verschiedenen Auffassungen, ob der Vorstand noch amtiere und die Sitzung leiten dürfe oder ob die Wahl des Spielausschusses im März 1999 rechtens war oder nicht, lauthals vorgebracht.
Zunächst erlitt der alte Vorstand um Präsident Helmut Nollert eine Niederlage:Aufgrund eines Geschäftsordnungsantrages wurde ein Einspruch von Wolfgang Klaiber gegen die Tagesordnung gebilligt. Kontroversen gab es dann bei der Frage, ob der Vorstand seinen Bericht erstatten solle. Schließlich billigte man ihm dies als abschließenden Beitrag unter dem letzten Punkt ,,Sonstiges" zu. ,,Im Sinne der Vereinsruhe verzichten wir darauf' erklärte Helmut Nollert anderthalb Stunden später mit gewisser Ironie, als er dazu aufgerufen wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits die Hälfte der etwa 100 versammelten Mitglieder den Saal verlassen. Nach einem weiteren Wortwechsel, ob nun der am 4. Dezember 1997 oder der am 7. März 1999 gewählte Beirat amtiere, sollten beide ihren Bericht erstatten. Diejenigen, die seit 1997 im Amt waren, konnten nichts vortragen, da sie nie zu einer Vorstandssitzung geladen waren! Sylvia Kroh und Peter Banner, im März 1999 gewählt, verzichteten ,,im Interesse eines reibungslosen Ablaufes" auf einen Bericht. Nach weiteren Redebeiträgen, erklärte der ehemalige Zweite Vizepräsident Dieter Gärtner, der größte Teil der Mitglieder wolle nur in Ruhe Golfspielen. Dann dankte er Betreiber Jürgen Reichert und seinem Team für den guten Platz und einen geregelten Spielablauf. Ein Vorstand, der zu 80 Prozent des Jahres durch Abwesenheit glänze, so Gärtner weiter, sorge für Unfrieden. Präsident Nollerts Versuch, zumindest nach dem Rücktritt des Schatzmeisters einen Bericht über die finanzielle Lage des Vereins zu geben, stieß auf taube Ohren. Die Versammlung forderte Neuwahlen, wollte mit der Vergangenheit wenig zu tun haben. Schließlich wurde der Marburger Diplom~Volkswirt Wolfgang Klaiber, erst seit etwa einem Jahr Vereinsmitglied, bei zwei Gegenstimmen und 15 Enthaltungen zum neuen Präsidenten gewählt. Zum Ersten Vizepräsidenten avancierte Günther Schaum (zwei Neinstimmen, 15 Enthaltungen), Zweiter Vizepräsident wurde Ernst Müller (24 Enthaltungen). Schatzmeisterin wurde Waltraud Schön. ,,Ich wäre froh, wenn wir auf dem wunderschönen Platz wieder Ruhe bekämen", stellte Neupräsident Klaiber sein wichtigstes Anliegen vor. Der bisherige Spielführer Werner Kroh ließ in seinem Bericht als Sprecher des Spielausschusses dann einiges anklingen, was eigentlich dem Vorstand mit Altpräsident Nollert zu Beginn der Versammlung zugestanden hätte. ,,Mein Ziel war es, den Golfclub Eschenrod im Kreis der hessischen Clubs zu etablieren. Ich glaube fest, dass wir mit Nollert und dem Vizepräsidenten Thomas Ohlandt auf dem richtigen Weg waren. Alle, außer Jürgen Reichert, hatten das begriffen". Die Teilnehmerzahlen an Turnieren hätten sich verdoppelt, auch mehr Gäste seien gekommen. Im Rahmen der bescheidenen Möglichkeiten habe man viel getan.
Und dann trat der Konflikt des Vorstandes mit dem Platzbetreiber deutlich zu Tage. Reichert könne sich weiter im "Selbstbedienungsladen" Eschenrod bereichern, so Kroh. Alle Versprechen des Betreibers bezüglich des Platzes seien nicht eingehalten worden. Kroh sprach sogar von einem Verstoß gegen Vorgaben des Golfverbandes und erwähnte bei 18 Mitgliedern Unregelmäßigkeiten ihrer Handicaps' was Reichert veranlasst habe (der Kreis-Anzeiger berichtete). Kroh kündigte an, die Beweise dafür an den Deutschen Golfverband auszuhändigen.. Er bat. den neuen Vorstand und den Spielausschuss, Jürgen Reichert für die nächste Saison zu sperren. Der so Angegriffene entgegnete, die Handicaps, die er eingetragen habe, seien von anderen Clubs bestätigt worden und somit habe keine Übervorteilung stattgefunden. Auf Vorschlag von Reichert wählten die Mitglieder dann ,,per Paket" Anni Volk, Jürgen Reichert (!), Angelika Holz und Peter Heck in den Spielausschuss. Die Versammlung ergänzte den Vorschlag durch Ralf Deinemann.
Wie der abgetretene Präsident Helmut Nollert unserer Zeitung erklärte, wird er seine Mitgliedschaft im Golfclub Eschenrod kündigen, ebenso wie Ex-"Vize" Thomas Ohlandt und auch Spielführer Werner Kroh. Von Gernot Schobert


Kommentar von Michael Giers

Immer fest im Sattel sitzend?
Die Clubpräsidenten kommen und gehen, doch der Platzbetreiber scheint immer fest im Sattel zu sitzen. Jürgen Reichert konnte bisher niemand das Wasser reichen, obwohl er meistens Auslöser irgendwelcher orkanartiger Turbulenzen ist. Beim ehemaligen Golfclub Schotten hielt er bis zum Vereinsexitus im Hintergrund die Fäden in der Hand, derzeit agiert er als Drahtzieher bei der "Neuordnung" des Golfclubs Eschenrod. Allerdings haben es ihm seine Gegenspieler um Expräsident Helmut Nollert auch recht einfach gemacht. Während der ehemalige Vorstand, der zuvor ohnehin nur ganz selten auf dem Platz Präsenz zeigte, die Vorbereitungen auf die Mitgliederversammlung darauf beschränkte, Einladungen zu verschicken, stellte Reichert in Ruhe seine Legionen. Offenbar ihm willfährige Newcomer' die wenig von der Vereinsvergangenheit wissen. Und viele Mitglieder, die außerhalb des Wetterauer und Vogelsberger Beritts wohnen, wollen ohnehin wenig mit all den provinziellen Ungereimtheiten zu tun haben, sondern haben nur eins im Sinn: In Ruhe Golf spielen. Deswegen verhielten sie sich, wie die drei berühmten Affen: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Doch irgendwann können auch diese ,,Zugereisten" die Augen nicht mehr verschließen vor den real existenten Kalamitäten. Dann muss der Verursacher Farbe bekennen! Quelle: Michael Giers, Kreis-Anzeiger


Turbulenzen im Golfclub Eschenrod

Quelle: Kreis-Anzeiger Mittwoch, 1. September 1999 Seite 17

Zwei Präsidiumsmitglieder erhielten sogar Platzverbot
SCHOTTEN. Auf dem Golfplatz bei Eschenrod kehrt keine Ruhe ein. Nachdem schon vor einigen Jahren der damalige Schottener Golfclub an vehementen Turbulenzen auseinanderbrach und viele Mitglieder woanders spielen mussten, scheint jetzt der Nachfolgeverein Golf - Club Eschenrod die Machenschaften hinter den Kulissen nicht mehr zu verkraften. Die Eskalation ging kürzlich so weit, dass Präsident Helmut Nollert und der erste Vizepräsident Thomas Ohlandt vom Betreiber ,,SR Golf- und Freizeitgesellschaft mbH" Platzverbot auf dem Gelände erhielten.

Zwar vertritt die Betriebsgesellschaft eine Geschäftsführerin namens Bonnie Schleicher, doch tatsächlich wird die Unternehmung von Jürgen Reichert dominiert, dem große Teile des Golfterrains gehören und der auch Anpachtungen Vornahm. Ihm schlagen nun schwere Vorwürfe entgegen. So habe er zum Beispiel die Platzreife (das Handicap) einzelner Neumitglieder ohne sportliche Grundlage ,,nach oben" manipuliert. Reichert bestritt dies auf Nachfrage unserer Zeitung. Vereinspräsident Nollert hat sich jedoch mit dem Deutschen Golfverband in Verbindung gesetzt und will nun die Namen jener, bei denen dies zutreffen könnte, eruieren. Die Angelegenheit dürfte weiter eskalieren, obwohl das bisher Geschehene kaum noch zu überbieten ist. In einem Brief an die Mitglieder machte Präsident Nollert die Affäre kürzlich öffentlich. In die Schusslinie der Kritik geriet wiederholt Jürgen Reichert von der Betriebsgesellschaft. Wobei zu registrieren ist, dass diese Gesellschaft einst mit dem neugegründeten Golfclub Eschenrod einen Nutzungs- und Kooperationskontrakt abschloss, der durchaus als Knebelvertrag angesehen werden kann.

Das jetzige Vereinspräsidium war damals noch nicht im Amt. Der Club muss in diesem Geflecht wie eine Marionette angesehen werden; denn der Betreiber hat das Sagen und ein sogenannter Beirat bestimmt wichtige Entscheidungen. Da aus den Reihen des Vereins zwei Leute in das dreiköpfige Gremium entsandt werden können, wählte (Mitgliederversammlung am 7. März) mit Peter Bannen und Sylvia Kroh zwei Vertreter, die von Reichert jedoch wegen angeblicher Missachtung von Formalien bei der Tagesordnung nicht anerkannt werden. Wer die Betriebsgesellschaft als dritte Person im Beirat vertritt, weiß der Verein bis heute nicht. Auch über den tatsächlichen Mitgliederstand ist dem Präsidium nichts bekannt. Die finanzielle Situation liegt ebenfalls im Dunke1n. Über allem schwebt Jürgen Reichert, der ansonsten selbstgefällig Turniere ins Leben ruft, ohne den Spielausschussvorsitzenden Werner Kroh davon zu unterrichten. Verschiedene Pros (Golftrainer) verließen wegen Reichert den Club. Ein Gerichtsvollzieher wollte vom Vereinspräsidium auf dem Platz sogar DM 22.000 eintreiben, doch stellte sich heraus, dass diese Forderung ausschließlich auf Aktivitäten des Betreibers basieren, da die Verwaltungsadresse des Vereins als auch die der Betriebsgesellschaft identisch sind (Siemensstraße 9 in Offenbach versuchte der Erste Vizepräsident Thomas Ohlandt mit einem ihm zugespielten Schlüssel in die Vereinsräume zu gelangen, um Akteneinsicht zu nehmen und Klarheit zu bekommen. Doch dort warteten bereits Betriebsgesellschafts - Geschäftsführerin Bonnie Schleicher, zwei private Sicherheitskräfte und ein Fotograf, die Ohlandt festsetzten. Offenbar war er in einen Hinterhalt geraten. Daraufhin erteilte die Betriebsgesellschaft Nollert sowie Ohlandt Platz- und Hausverbot. Das Präsidium lädt nun alle Mitglieder am 19. September zu einer Versammlung ein. Präsidium, Spielausschuss und die beiden Beiratsvertreter geben dann bekannt, dass sie unter den gegebenen Voraussetzungen nicht mehr zur Verfügung stehen. Von Michael Giers


Kommentar von Michael Giers

Intrigen ohne Ende

Die Intrigen in den einst so beliebten amerikanischen Fernsehserien ,,Dallas" und Denver" sind Kinderkram gegen das, was seit geraumer Zeit auf dem Golfplatz in Eschenrod abgeht. Nach dem spektakulären Zusammenbruch des Schottener Golfclubs wurde einst ein Nachfolgeverein mit seriösen neuen Köpfen an der Spitze etabliert, doch ein Mann blieb: Geländebesitzer Jürgen Reichert zog weiter hinter den Kulissen die Fäden. Als sei er ausführender Vorkämpfer eines Geheimdienstes! Verdunkeln, vernebeln und verdrehen - Reichert versteht dieses Geschäft meisterhaft. Auf dem Golfplatz gab er sich kürzlich gegenüber einer fremden Gastspielerin mal eben als Steuerberater aus, obwohl er diesen Beruf definitiv nicht ausübt. Tonbandaufnahmen will er haben von Gesprächen, die eine Verschwörung gegen ihn beweisen. Nicht er ist der Übeltäter, sondern immer die anderen. Und dies schon über Jahre So viele schlimme Menschen kann es gar nicht geben, wie Reichert sie herbeiredet. Bleibt nur zu hoffen, dass die momentanen Turbulenzen einen Reinigungsprozess im Golfclub Eschenrod einleiten, an dessen Ende die tatsächliche Wahrheit ans Tageslicht gelangt. Um endlich Ruhe einkehren zu lassen auf einem Platz im Vogelsberg, dessen natürliche Umgebung schöner nicht sein könnte. Erst dann passiert das, was die meisten Mitglieder wollen. Einfach nur Golf spielen. Zuvor werden sich aber alle einer aktiven Auseinandersetzung mit den Geschehnissen um den ,,Dauerzoffer" Jürgen Reichert nicht entziehen können.


Leserbrief von Herbert Schlapp

Zu dem o.g. Artikel wurde folgender Brief verfasst:
H.H. Schlapp 63679 SCHOTTEN-Eschenrod, Lindenstr.5
Tel. 06044-4272 Fax 4243
www.schlapp-schotten.de Email: schlapp-schotten@gmx.de

Kreisanzeiger per Fax 06043 6420 9/15/99

zu Händen von Herrn Michael GIERS, Chefredaktion

betr. Ihren Bericht über Herrn Reichert´s Golfclub Eschenrod vom 01.09.1999

Guten Tag Herr Giers

"Endlich haben sie (klein geschrieben) es gemerkt ", könnte ich frohlocken. Aber das will ich nicht. Zu viele guten Leute sind auf den großen Geschäftsmann und Investor hereingefallen. Darunter nicht zuletzt unser Bürgermeister, für den es eine Zukunftsperspektive mit dem Golfclub sein sollte und deshalb illegale Anbauten u.a. offiziell geduldet wurden . Was dabei herausgekommen ist, steht jetzt in der Zeitung. Satz mit x.....

Herr Reichert`s Anwälte haben es verstanden , ein Verfahren wegen zwei falscher Aussagen an Eides Statt ( im Volksmund Meineid genannt), von Herrn Reichert vor dem Gericht in Gießen kurz vor der Verhandlung abzubiegen. Gegen Zahlung einer Summe an soziale Einrichtungen . So billig wäre ein braver Busfahrer oder Maurer mit Frau und Kind nicht davon gekommen. Ein Verfahren gegen Herrn Reichert, wegen Diebstahl wertvoller Bilder und antiker Golfschläger, die erst nach diversen Hausdurchsuchungen wieder gefunden worden waren, wurde wegen Geringfügigkeit vom Gericht in Gießen eingestellt. Davon liegen mir Dokumente vor.

Wenn einer immer so gut dabei wegkommt, wird er schließlich vor nichts mehr zurückschrecken. So hat der letzte Präsident des Golfclub Schotten, Herr Mai, (der inzwischen mit einigen Mitgliedern des GCSchotten in den GC-Sickendorf eingetreten ist und die Aufnahmebeträge dort von 7000.-- DM pro Person , aus der Kasse des Golfclub Schotten bezahlte ), bei einer Mitgliederversammlung des GCSchotten, bei der die finanziellen Unstimmigkeiten mit Herrn Reichert offenbart wurden, berichtet, Reichert habe Firmen übernommen, Aufträge angenommen und Anzahlungen kassiert, nichts gearbeitet, sondern diese Firma dann nach Kiew/Ukraine verkauft. Unter den Mitgliedern des Golfclubs geht das Gerücht, dass die englische Firma, die mit der Platzerweiterung begonnen hatte, nie Geld bekam und deshalb nicht mehr weiter arbeitete. Die dann folgende deutsche Firma ließ sich angeblich darauf ein, die Betonbrocken, die Reichert zusammen mit Erde hat anfahren lassen und pro LKW Geld dafür kassiert hatte, bis eine riesige Halde entstand, anstatt wie gefordert zu entsorgen, unter die Sargdeckel-Abschläge und die modellierten Hügel zu vergraben. Als der Unternehmer dann sein Geld wollte wurde er von Herrn Reichert mit der Drohung verjagt, er werde ihn anzeigen wegen Umweltfrevels. Falls solche Geschichten nicht in das Reich der Fabeln fallen, was herauszufinden, für einen guten Journalisten keine Mühe bereiten dürfte, ist der Herr Reichert ja ein Topgeschäftsmann der heutigen Zeit und reiht sich ein in eine Gruppe von Spitzenleuten, die nicht mit Erdnüssen zufrieden sind.

Als ich den Golfclub im Nov. 1991, in die Hände des damals alleinverantwortlichen Geschäftsführers Reichert übergab, übernahm er nicht nur Bargeld sondern auch einen Jahresgewinn lt. Zwischenbilanz bis zum 15.10.91 von mehr als 75.000.-- DM !!!!

(Sie werden nicht viele Firmen in Schotten finden, die in zehn Monaten und fünfzehn Tagen einen so guten Gewinn gemacht haben. Gewinn, nicht Umsatz) Das heißt , er übernahm einen gesunden und grundsoliden Betrieb, der bei allen Lieferanten und Handwerkern, hoch angesehen war.

Daraus machte Herr Reichert , bis zu seiner Wahl zum Präsidenten des Golfclub im Januar 92 einen Verlust von 25.000.-- DM. (Entsprechende Anzeigen, wegen des Verschwindens von ca. 100.000.-- DM in ca. zwei Monaten gegen Reichert wurden von der Staatsanwaltschaft Gießen unter den Tisch fallen lassen.) Viele andere schriftl. Vereinbarungen hat Reichert nie eingehalten. Dagegen zu klagen nützt nichts. Man muss sich von solchen Leuten fernhalten. Wie meine Oma immer gesagt hat : " Sage mir, mit wen Du gehst, dann sage ich Dir , wer Du bist ! "

Ein Herr Reichert wurde auch vom Kreisanzeiger wie ein reiner Engel hingestellt. Wenn ich nur an meine peinliche Gerichtsverhandlung in Nidda denke :

Als ich Herrn Reichert bei der ersten Hauptversammlung unter seiner Regie nach dem Verbleib der oben genannten 100.000.-- DM fragte und warum er versucht hatte, meine Abschlusszwischenbilanz durch die Anwälte Humbroich u.Koll. verhindern zu lassen, erhielt ich erst mal Redeverbot bei der Versammlung und als ich für den Golfclub das Geld verlangte, das er mit der X-Kasse erhalten hatte, drehte er den Spieß um und zeigte mich an, wegen der Führung dieser Bargeldkasse. (Schwarzgeld)

Bei der Gerichtsverhandlung in Nidda sprach die neutrale Journalistin des Kreisanzeigers natürlich nur mit Herrn Reichert und seinen damaligen Vasallen. Entsprechend waren auch die Berichte des Kreisanzeigers . Als dann in Gießen bei der Berufung festgestellt wurde, dass Herr Reichert falsche Aussagen gemacht hatte und nicht zuletzt durch die wertvolle Hilfe des Richters Nies, der eine, mir nicht zugängliche, neue Informationsquelle erschließen konnte, festgestellt wurde, dass ich keinerlei Vorteile für mich erhalten hatte, berichtete der Kreisanzeiger mit keinem Wort darüber oder hätte gar eine Richtigstellung veröffentlicht.

So ist das halt in unserer Welt. Es dauert immer ein bisschen.....

Bleibt nur zu hoffen, dass Herr Reichert den Golfplatz bald abgibt, damit die verbliebenen GCSchotten Mitglieder dort wieder spielen können und durch eine Rückführung zur ökologischen Golfplatzpflege wieder Besucher und Fachleute wie früher nach Schotten kommen u. der Platz nicht mehr tot danieder liegt wie zur Zeit.

In diesem Sinne grüße ich sehr höflich H. H. SCHLAPP


Herbert Schlapp

baute 1970 den ersten öffentlichen Golfplatz in Deutschland. Mit einigen Freunden gründete er als Träger dieses Platzes den " Golfclub Schotten im Naturpark Hoher Vogelsberg e.V."

Hier konnte Jedermann/frau auch ohne Mitgliedskarte eines Golfclubs und damit ohne HCP spielen und Üben. Vertrauensvoll wurde ein kleiner Briefkasten am ersten Abschlag aufgehängt, in den jeder Gast sein Greenfee ( 10.-- DM ) einwarf und damit den ganzen Tag lang spielen konnte. In den ersten Jahren verfügte der GCSchotten über einen 9-Loch-Golfplatz. Später wurde ein 9-Loch-Kurzplatz und eine Übungswiese dazu gebaut und den Anfängern zur Verfügung gestellt. Da in den frühen 70er Jahren Interessenten kaum Gelegenheit hatten, bei den anderen Golfclubs als Gäste zu spielen und zu Üben, erfand H.H.Schlapp die sogen. " Anfängerkurse zum Kennenlernen des Golfsports" und damit die ersten Schnupperkurse in Deutschland. Diese fanden auf dem Übungsgelände des GCSchotten statt. Dem DGV (Deutscher Golf Verband) gefiel der erste "öffentliche Golfplatz " in Deutschland gar nicht. Zunächst wurde dagegen interveniert. Ohne Erfolg. So wurde der Golf Club Schotten, obwohl eingetragener Verein und gemeinnützig, zehn Jahre lang nicht vom DGV in den Verband aufgenommen. Deshalb gründete H.H.Schlapp schließlich den ersten öffentlichen Golfverband Deutschlands, den DVG . Kurz darauf war der Golfclub Schotten in beiden Verbänden Mitglied.